Union ersatzgeschwächt gegen den Tabellenersten

Retour

Union ersatzgeschwächt gegen den Tabellenersten

Publié le 24 mars 2017 par Werner Pelzer

Ausgerechnet wenn der Tabellenerste Châtelet-Farciennes an die Stadionstraße kommt, geht der RFCU Kelmis arg ersatzgeschwächt in die Partie.

Der größte Ausfall ist der von Torwart Maxime Crahay, der für dieses Spiel gesperrt ist. Er wird von Dino Broers ersetzt, der damit seine Feuertaufe in der 2. Division Amateure feiert. Broers kommt ansonsten mit der B-Mannschaft in der 3. Provinzklasse zum Einsatz. Doch der Hergenrather ist ehrgeizig und selbstbewusst. Er freut sich auf die Aufgabe und wird sehr entschlossen an die Sache herangehen. Ansonsten fehlen noch Mehdi Adib (gesperrt), Charles Weber (Skiurlaub mit der Schule), Kapitän Fabrice Stoffels (Arbeit) und Benjamin Scopel (verletzt). Auf der Bank muss Trainer Philippe Dallemagne deshalb auf zwei U23-Spieler zurückgreifen.

Dennoch gehen die Grün-Weißen nicht ganz chancenlos ins Spiel. Immerhin haben sie an der Stadionstraße Spitzenmannschaften wie den FC Lüttich, Walhain oder La Louviére geschlagen. „Wir wollen auf jeden Fall unser Bestes geben. Das sind wir dem FC Lüttich schuldig, gegen den wir im Februar gewonnen hatten“, meinte Dallemagne. „Wir gehen natürlich nicht mit den besten Bedingungen an den Start. Dazu fehlen einige wichtige Spieler. Aber vielleicht werden wir vom Spitzenreiter ein wenig unterschätzt, man weiß ja nie.“

Es ist zwar etwas überraschend, eine Mannschaft wir Châtelet-Farciennes an der Spitze zu sehen. Doch es ist kein Zufall. Diese Mannschaft spielt soliden Fußball und hat bisher erst ein Spiel verloren. Sie hat sechs Punkte Vorsprung auf Verfolger Lüttich und will sicher auch in Kelmis etwas holen. Die Dallemagne-Elf hat hingegen ganz andere Sorgen. Nur drei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt, benötigt die Kelmiser Union noch einige Punkte zum Klassenerhalt. Es bleiben noch sechs Spiele zu absolvieren. Drei Mal heim, drei Mal auswärts. Auf fremden Platz haben die Grün-Weißen dabei sehr wenige Punkte bisher geholt. Auf der anderen Seite ist nach dem Spiel gegen den Spitzenreiter das Restprogramm nicht mehr so schwer. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Union den Klassenerhalt nicht schaffen sollte.