Am Sonntag kann der Klassenerhalt klar gemacht werden

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Am Sonntag kann der Klassenerhalt klar gemacht werden

Publié le 16 avril 2017 par Werner Pelzer

Durch einen 6:2-Sieg bei Charleroi-Couillet-Fleurus hat der RFCU Kelmis die Weichen auf Klassenerhalt gestellt. Am nächsten Sonntag können die Grün-Weißen mit einem Sieg über Hamoir alles klar machen.

Theoretisch können die Kelmiser noch von Givry und Couvin-Mariembourg vom rettenden 12. Platz verdrängt werden. Da Givry am kommenden Sonntag gegen das bereits abgestiegene Namur wohl ziemlich sicher einen Sieg landen wird, braucht die Sluysmans-Elf aus den letzten zwei Spielen noch drei Punkte, um ganz sicher nicht abzusteigen. Das dürfte eigentlich kein Problem sein, denn nach Hamoir hat die Union es am letzten Spieltag mit Namur zu tun, das, wie bereits erwähnt, bereits abgestiegen ist. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Göhltaler sich nunmehr die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen.

Am Sonntag landeten die Grün-Weißen den zweiten Sieg im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Luc Sluysmans. Dennoch war der mit der Leistung seiner Mannschaft nicht ganz zufrieden. „Natürlich darf man sich nicht beklagen, wenn man auswärts 6:2 gewinnt“, so Sluysmans. „Doch in der ersten Hälfte haben wir nicht gut gespielt. Es stimmt, dass der Platz in einem fürchterlichen Zustand war. Doch bis zum 1:1 nach einer halben Stunde waren wir nicht besser. Nach der Halbzeit haben wir dann aber durch drei Treffer in Folge alles klar gemacht. Danach hat sich unser Gegner aufgegeben“, so Sluysmans weiter. „Unter dem Strich sind wir natürlich mit diesem Ergebnis zufrieden. Doch ich habe gesehen, dass wir trotzdem noch einige Schwächen haben, an die wir in den beiden letzten Wochen arbeiten werden. Wir haben den Klassenerhalt noch nicht geschafft. Wir müssen bis zum Schluss konzentriert bleiben.“

Zu den besten Spielern bei der Kelmiser Union gehörte einmal mehr Moussa Diallo. Der Torjäger erhöhte durch zwei Treffer sein Konto auf 26 Tore. Dass er die magische 30-Tore-Marke in den letzten beiden Spielen knacken kann, ist alles andere als unwahrscheinlich. Seinen Marktwert treibt er so unaufhaltsam in die Höhe.

Am nächsten Sonntag wird die Union übrigens auf drei Spieler verzichten müssen: Kapitän Fabrice Stoffels und Mathias Lavet sahen die sechste Gelbe Karte und Amine Andaloussi sitzt eine Rotsperre ab.

Charleroi-Couillet-Fleurus: Bourdon – Kourouma (46. Lissens), Plos, Bombele (75. Prestifilippo), Utshinga (55. Bilstein), S. Vanhorick, Kabeya-Devilers, Koutaine, M. Vanhorick, K. Vanhorick, Cagnina

Kelmis: Crahay – Stoffels, Servais, Debra, Lavet (69. Boutgayout), Andaloussi, Weber (85. Lanckohr), Datou, Témou, Napoleone, Diallo

Schiedsrichter: Crul

Tore: 0:1 Diallo (28.), 1:1 Plos (31.), 1:2 Datou (40.), 1:3 S. Vanhorick (48., Selbsttor), 1:4 Diallo (51.), 1:5 Napoleone (57.), 2:5 Koutaine (61.), 2:6 Napoleone (80.)

Gelbe Karte: Kabeya-Devilers, Koutaine, Lavet, Stoffels, Datou