Wie gut kehrt der neue Besen?

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Wie gut kehrt der neue Besen?

Publié le 08 avril 2017 par Werner Pelzer

Turbulente Woche beim RFCU Kelmis. Philippe Dallemagne wurde entlassen und Luc Sluysmans zu seinem Nachfolger erklärt. Der neue Trainer hat noch vier Spiele, um die Grün-Weißen zu retten.

Wie gut kehrt der neue Besen? Das ist die spannende Frage. Sluysmans kannte bis zum ersten Training am Dienstag nicht einen Spieler. Auch die Gegner kennt er nicht. Für ihn ist es ein Sprung ins kalte Wasser, doch alle Augen werden auf ihn gerichtet sein. Egal wie er es anstellt, die Kelmiser Union hat keine Wahl, sie muss am Sonntag gewinnen. RUS Givry hat einen Punkt mehr bei einem Spiel mehr. Die Gäste befinden sich also in der gleichen prekären Lage wie die Slyusmans-Elf. Es wird ein reines Abstiegsduell sein, das auf beide Kontrahenten wartet. Das Hinspiel war 0:0 ausgegangen.

Bei den ersten beiden Trainings in dieser Woche hat Sluysmans versucht, die Mannschaft kennenzulernen. „Ich habe meine Arbeit hauptsächlich auf den psychologischen Teil gelegt. Ich muss versuchen, der Mannschaft ihr Selbstvertrauen zurückzugeben“; sagte der neue Trainer. „Ich weiß nicht, wie mein Vorgänger gearbeitet hat. Das ist auch nicht mehr wichtig. Ich habe meine eigene Vorstellung, wie ich mit den Spielern umgehe und arbeite. Natürlich liegt ein gewisser Druck auf mich und die Mannschaft. Wir müssen aus den letzten vier Spielen so viel Punkte wie möglich herausholen. Noch ist nichts verloren. Doch alles andere als ein Sieg am Sonntag wäre natürlich ein schlechter Start. Nach den beiden ersten Trainings weiß ich, dass die Mannschaft Qualitäten hat. Deshalb werden wir alles daran setzen, diese Mission erfolgreich zu Ende zu bringen“, so Sluysmans.

Aufstellungssorgen hat der neue Coach nicht. Lediglich Cédric Lanckohr wird ihm nicht zur Verfügung stehen. Ansonsten sind alle Stammspieler einsatzbereit. Nach dem Heimspiel gegen Givry bleiben noch drei Begegnungen. Zwei auswärts in Charleroi-Couillet-Fleurus (Vorletzter) und in Namur (ist bereits abgestiegen) und ein weiteres Heimspiel gegen Hamoir. Die Aufgabe ist also durchaus lösbar. Sieben oder acht Punkte müssten aus den letzten vier Duellen genügen, um den Klassenerhalt zu schaffen.