Trainer warnt vor übertriebener Euphorie

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Trainer warnt vor übertriebener Euphorie

Publié le 11 février 2017 par Werner Pelzer

Der 1:0-Sieg gegen den FC Lüttich hat allen gut getan. Doch Trainer Philippe Dallemagne warnt vor übertriebener Euphorie. Frei nach dem Motto: Das nächste Spiel ist immer das schwerste.

Heute Abend in La Louviére (20 Uhr) bekommen es die Grün-Weißen mit dem Tabellenfünften zu tun. Das Hinspiel hatten die Kelmiser mit 4:2 für sich entschieden. Doch seitdem wurden die Karten neu gemischt, wie der Trainer betont. „La Louviére hat den Trainer gewechselt und sich in der Winterpause verstärkt. Wir bekommen es also mit einer anderen Mannschaft als beim Hinspiel zu tun. Auf der anderen Seite werden wir uns nicht verstecken. Am Beispiel von Lüttich hat man gesehen, dass alles möglich. Wir wollen deshalb mindesten einen Punkt mitbringen.“

Heute Abend wird die Union auf ihren Kapitän verzichten müssen. Fabrice Stoffels sah gegen Lüttich die gelb-rote Karte und ist deswegen für ein Spiel gesperrt. „Das ist mehr als bedauerlich, denn Fabrice hat in den letzten beiden Spielen in der Defensive gespielt, und diese beiden Spiele haben wir gewonnen“, so der Trainer. Allerdings hat er mehrere Alternativen, den Hünninger zu ersetzen. Am ehesten kommt Emre Yumusak in Frage, obwohl er in letzter Zeit wenig Spielpraxis sammelte. Verletzt ist im Moment nur Reservetorhüter Dorian Delcour. Für ihn wird der Juniorenspieler Sven Lallemand auf der Bank sitzen.

Der heutige Gegner der Kelmiser Union belegt in der Tabelle den fünften Platz, während die Göhltaler Rang zehn belegen. Doch das Klassement ist zurzeit wenig aussagekräftig. So hat zum Beispiel La Louviére 20 Spiele absolviert, die Dallemagne hinkt mit deren 17 am weitesten hinterher. Im Moment sieht es danach aus, dass der RFCU sogar ein Nachholspiel in der Woche absolvieren muss. Allerdings ist diese Möglichkeit für manche Vereine auch ein Problem, weil drei keine Flutlichtanlage besitzen. Hinzu kommt, dass die zweite Tranche zum heutigen Zeitpunkt beendet sein müsste. Doch aufgrund der vielen Nachholspiele wird sich das Ergebnis der zweiten Tranche um Wochen verschieben.