RFCU-Mannschaft steht unter Druck

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RFCU-Mannschaft steht unter Druck

Publié le 19 novembre 2016 par Werner Pelzer

Langsam erhöht sich der Druck beim RFCU Kelmis. Gegen Couvin-Mariembourg ist noch einmal ein Sieg fällig. Nach nur einem Punkt aus drei Spielen ist die Elf von Trainer Philippe Dallemagne auf den achten Tabellenplatz abgerutscht. Der morgige Gegner belegt Platz zehn und hat einen Punkt weniger auf dem Konto als die Kelmiser.

„Couvin-Mariembourg hat wie wir in der Tabelle einiges an Boden verloren. Meine Mannschaft steht unter Druck, aber auch unser Gegner“, analysierte Dallemagne die momentane Situation. „Die gesamte Mannschaft muss sich in Frage stellen. Es reicht nicht, einen guten Pass zu geben und zu glauben, man sei dann schon wer. Wenn man gewinnen will, muss man ständig an seine Leistungsgrenze gehen.“
Allzu pessimistisch will Dallemagne aber nicht sein. „Wir haben auch in der ersten Tranche das erste Spiel verloren und haben danach 15 Punkte geholt. Warum sollte uns das nicht jetzt auch gelingen. Leider müssen wir am Sonntag ohne unseren Kapitän auskommen. Das ist äußerst ärgerlich, den Stoffels ist ein wichtiger Spieler in unserem System“, meinte der Trainer.

Ansonsten kann er aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Rechtsverteidiger Corentin Servais droht auszufallen, weil er am Donnerstag das Training wegen Unwohlseins beenden musste. Im Falle von Maxime Crahay zeigte sich das Sportgericht milde. Der Torwart hatte in Waremme die Rote Karte gesehen, braucht aber kein weiteres Mal auszusetzen. Mehr zittern müssen sieben andere Spieler, die bei der nächsten gelben Karte pausieren müssen. Insgesamt haben die Spieler des RFCU Kelmis bereits 35 Mal Gelb gesehen.

Desweiteren gab es unter der Woche einen Neuzugang bei der Kelmiser Union. Es handelt sich zwar um keinen Spieler, sondern um den Assistenttrainer. Dieser Posten war seit genau einem Monat vakant. Der neue Mann heißt Gilles Velaerts, ist 28 Jahre jung, besitzt bereits den B-UEFA-Trainerschein und will den A machen. Von Beruf ist er Sportlehrer. In diesem Bereich macht er eine Weiterbildung an der Universität in Lille. Ein Mann also an der Seite von Trainer Dallemagne mit vielen Ambitionen.