Dylan Biersard wird Monate lang fehlen

Retour

Dylan Biersard wird Monate lang fehlen

Publié le 22 octobre 2016 par Werner Pelzer

Der Ausfall von Dylan Biersard ist für alle ein Schock. Der Innenverteidiger des RFCU Kelmis zog sich vorige Woche in Charleroi einen Kreuzbandriss zu und wird Monate lang ausfallen.

Biersard konnte aufgrund der Schwellung bisher noch nicht operiert werden. Das wird voraussichtlich nächste Woche geschehen. Ein Schock ist solch eine schwere Verletzung auch, weil der junge Spieler mehrere Wochen nicht zur Arbeit gehen kann. Die ganze Mannschaft und das Umfeld sowie seine Familie versuchen ihn zumindest moralisch zu unterstützen.

Wenn morgen Nachmittag der RFC Meux zur Stadionstraße kommt, werden bei den Grün-Weißen auch Cédric Lanckohr (gelbgesperrt) und Jordan Tshimanga (krank) fehlen. Beide gehören seit Saisonbeginn zum festen Inventar von Trainer Philippe Dallemagne. Auch Amine Andaloussi ist weiterhin verletzt. Somit muss Dallemagne die Mannschaft erneut gehörig umstellen. Er hat aber für alle Positionen genügend Alternativen. Für den langzeitverletzten Biersard kann er auf Emre Yumusak oder Mathias Lavet zurückgreifen. Auf den Außenpositionen der Abwehr sind Corentin Servais und Benjamin Scobel so gut wie gesetzt. Im Mittelfeld genießt Kapitän Fabrice Stoffels das Vertrauen des Trainers. An seiner Seite könnte erstmals von Beginn an Luca Le Bohec zum Einsatz kommen. Auch Glody Kudura, der in den letzten Spielen auf der Bank saß, darf sich Hoffnungen machen. Auch für die beiden Außenstürmerpositionen besitzt Dallemagne genügend Alternativen. Die Sturmspitze bildet natürlich Moussa Diallo, der in dieser Saison schon 12 Mal ins Schwarze traf und in allen sieben Spielen mindestens ein Tor schoss.

Auch gegen den Tabellen-12. Meux werden alle Augen auf den Torjäger der Kelmiser gerichtet sein. „Wir dürfen Meux nicht unterschätzen“, warnt Dallemagne. „Wir haben zwar schon gegen gute Mannschaften wie La Louviére oder Charleroi-Couillet gewonnen, doch das will nichts heißen. Der nächste Gegner ist immer der Schwerste. Meux hat vor zwei Wochen in Couvin 5:3 gewonnen. Das sollte uns Warnung genug sein“, so der Trainer.