Kelmis empfängt Charleroi-Couillet-Fleurus

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Kelmis empfängt Charleroi-Couillet-Fleurus

Publié le 24 septembre 2016 par Werner Pelzer

Der RFCU Kelmis wartet noch auf seinen ersten Saisonsieg im eigenen Stadion. Am morgigen Sonntag wollen die Grün-Weißen diesen gegen den Gast aus Charleroi schaffen.

Exakt heißt der Verein Racing Charleroi-Couillet-Fleurus. Innerhalb der letzten sechs Jahre hat dieser Klub drei Mal seinen Namen gewechselt. Es ist sehr verwirrend, was in Sachen Fusionen in der Region Charleroi in den letzten Jahren vor sich geht. Trainer Philippe Dallemagne weiß aber trotzdem ziemlich genau, mit welchem Gegner er es zu tun bekommt. „Charleroi-Couillet-Fleurus besitzt einen schnellen Stürmer und spielt auf Konter. Außerdem sind sie in den Zweikämpfen relativ aggressiv. Wir wissen also, was auf uns zukommt », meinte der Trainer. An seiner Mannschaft wird der Trainer nichts ändern. Er hat keinen Grund dazu, denn er war mit dem Auftritt beim 3:0-Sieg vorige Woche in Deux-Acren mehr als zufrieden. „14 Spieler stehen fest, die beiden anderen werde ich nach dem Spiel der Reserve in Lüttich bestimmen. Cédric Lanckohr und Emre Youmusak sind wieder im Training und Luca Napoleone wird nächste Woche auch ins Training einsteigen.“

Taktisch kann der Trainer seine Linie fortfahren. Neben einer starken Defensive setzt er auf seine gefährliche Speerspitze, Moussa Diallo. Der Mittelstürmer hat schon fünf Tore geschossen und hat seinen Torinstinkt somit eindrucksvoll bewiesen. »Kick and Rush« an der Stadionstraße, so könnte man die neue Taktik der Grün-Weißen nennen. Davon will der Trainer aber nichts wissen. „Wir sind nicht der FC Barcelona. Wir spielen mit unseren Mitteln. Es stimmt, dass wir mit Moussa Diallo einen starken Stürmer haben, doch wir richten unser Spiel nicht ausschließlich auf ihn aus. Wir haben noch weitere gute und wichtige Spieler in unseren Reihen. Wir wollen als Einheit auftreten. Das ist mit einer vollkommen neuen Mannschaft schon schwer genug, dorthin zu kommen.“

Apropos neue Mannschaft. Clovis Mamwanga Wawa ist ein weiterer neuer Name, den sich die Fans einprägen müssen. Der Stürmer stammt aus Verviers, ist 20 Jahre alt, spielte zuletzt in einem fünfklassigen Verein in London und wurde bei der Jugend der AS Eupen ausgebildet. Auf die Spielerlaubnis von Elisha Temou wartet Trainer Dallemagne hingegen weiterhin.