RFCU Kelmis noch nicht ganz bereit

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RFCU Kelmis noch nicht ganz bereit

Publié le 02 septembre 2016 par Werner Pelzer

Zum Meisterschaftsauftakt muss der RFCU Kelmis nach Walhain reisen. Eine unangenehme Ausfahrt, denn Walhain spielte in der vergangenen Saison eine sehr gute Meisterschaft und dürfte daher ein echter Prüfstein für die Grün-Weißen sein.

Trainer Philippe Dallemagne gibt ohnehin zu, dass seine Elf noch nicht ganz bereit ist. „Wir haben in der Vorbereitung Vieles probiert. Einiges funktionierte gut, anderes ließ zu wünschen übrig. Das ist aber normal, wenn man es mit einer neuen Mannschaft zu tun hat“, meinte der in Ans wohnhafte Trainer. Seine Idealelf hat er aber schon im Kopf. Leider ist Elisha Temou noch nicht spielberechtigt. „Temou ist ein sehr talentierter Spieler, der aber vorerst noch zuschauen muss. Auch Amine Andaloussi ist noch nicht bereit, weil er Trainingsrückstand besitzt“, so der Trainer.

Ein Schlüsselspieler in dieser Saison sollte Moussa Diallo sein. Der Angreifer wurde geholt, um das leidige Sturmproblem der Kelmiser Mannschaft ad acta zu legen. Mit 25 Jahren ist Diallo übrigens der älteste Feldspieler im 21-köpfigen Kader der Union. Die meistens Spieler gehören den Jahrgängen 1992 bis 1996 an. Der hoch talentierte Cédric Lanckohr ist sogar erst 17 Jahre alt. Die Grün-Weißen gehen also mit einer sehr jungen Mannschaft ins neue Abenteuer.

Der Büllinger Fabrice Stoffels wurde zum neuen Kapitän auserkoren, obwohl auch er gerade mal 22 Jahre alt ist. „Ich habe Fabrice als Kapitän gewählt, weil er schon seine dritte Saison in Kelmis bestreitet und weil ich ihn als sehr ehrgeizigen und intelligenten Spieler kennengelernt habe. Außerdem hat er bei der AS Eupen eine sehr gute Ausbildung genossen. In der letzten Saison hatte er hinter Kapitän Frederic Thelen und Jean-Michel Vansteenberghe die meiste Einsatzzeit, was seine Nominierung zum Kapitän rechtfertigen sollte.“

Über den morgigen Gegner, RW Walhain, hat Dallemagne sich entsprechend informiert. „Es ist zum Auftakt ein unbequemer Gegner. Jedes Spiel muss gespielt werden, weshalb wir nicht chancenlos dorthin fahren, auch wenn bei uns noch nicht alles perfekt funktioniert. Wir müssen die ersten Spiele abwarten, um zu sehen, wo wir stehen. Aus den Schwächen müssen wir unsere Lehren ziehen und unsere Stärken weiter verbessern. Nur so werden wir zu einer schlagfertigen Truppe zusammenwachsen.“