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Promotion C: RFCU Kelmis in Spa zu Gast

Artikel vom: 05.03.2010

Der RFCU Kelmis ist am Sonntag beim Tabellenletzten RFC Spa zu Gast. Drei Punkte sind demnach Pflicht. Die Badestädter stehen praktisch schon mit einem Bein in der 1. Provinzklasse. Nach 18 Spieltagen haben die Schützlinge von Jean-Michel Ummels nur magere fünf Punkte auf ihrem Konto. Spa gewann in dieser Saison nur ein einziges Heimspiel, und zwar im November mit 1:0 gegen Witgoor Dessel. Aufhorchen ließen sie noch mit je einem Unentschieden auf eigenem Platz gegen Leopoldsburg und St. Lenaerts, immerhin zwei Mannschaften, die um den Titel spielen.

»Solche Begegnungen sind nie ein Geschenk«, sagte RFCU-Trainer Toni Niro. »Im Hinterkopf nimmt man solche Mannschaften nicht ernst genug, was natürlich eine große Gefahr sein kann. Ich habe meine Mannschaft ins Gewissen geredet und vor zuviel Leichtsinn gewarnt. Mit Blick auf den Klassenerhalt haben wir noch jeden Punkt nötig. Deshalb wäre alles andere als ein Sieg gegen Spa eine Enttäuschung.«

Am vergangenen Wochenende kehrte Spa mit einer deutlichen Niederlage aus Neerpelt heim (4:1). Zweimal in dieser Saison verloren die Badestädter sogar mit 7:0. Nach der Winterpause zogen die beiden Brüder Lionel und Julien Mertens, die vor einigen Jahren das Kelmiser Trikot trugen, die Konsequenzen aus den schwachen Leistungen und verließen den Verein. Auch Trainer Etienne Delangre nahm vorzeitig seinen Hut.

Unterdessen sieht der RFCU Kelmis rosigen Zeiten entgegen. Insofern die Grün-Weißen ihre gute Form konservieren können, ist sogar der Gewinn der zweiten Tranche möglich. Dort belegen sie im Moment zwar nur den siebten Platz, doch kurioserweise bekleiden sie nach Minuspunkten Platz eins gemeinsam mit Leopoldsburg. Das morgige Spiel in Spa zählt übrigens zur dritten Tranche, das Nachholspiel am Dienstag in Kelmis gegen Spouwen-Mopertingen hingegen zur zweiten. Die vielen Spielausfälle haben im Bereich der Tranchen für viel Durcheinander gesorgt.

Nach Spa reist die Niro-Elf als Tabellensechster. Falls sie sich in den insgesamt sechs März-Spielen gut aus der Affäre zieht, könnte sie sogar noch im Kampf um den Titel ein Wörtchen mitreden. Doch dieses Wort wird Toni Niro, der vor wenigen Wochen noch um seinen Posten bangen musste, wohl nicht so schnell in den Mund nehmen wollen. (wp)

 

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